Asche

Aschermittwoch überrascht: viel lichter der Tag, helle Streifen im Schiefergrau des Himmels. Ich fühle mich leicht, so als hätte ich ein Kreuz abgelegt im Dorf, aus dem ich zurückkehre in die Stadt. Im Hochbeet wird es bereits grün. Das Aschekreuz habe ich mir nicht abgeholt, dafür aber mit jungen Menschen ein interessantes Gespräch über Vergänglichkeit geführt:
Fragen:
Träumen Menschen, die über das Sterben nachdenken öfter vom Tod?
Endet mit dem Tod das Bewusstsein, so wie sich eine Wolke auflöst am blauen Sommerhimmel? (für mich selbst eine sehr tröstliche Vorstellung)
Träumen wir alle ab und zu vom Sterben?
Was bleibt von dem was mich ausmacht?
Welchen Fußabdruck hinterlasse ich?
Es war nicht schwer über diese Fragen zu sprechen, hat mich nicht beschwert.
Meine heutige Leichtigkeit lächelt und streckt dem Frühling die Hände entgegen.

 

Einstweilen lehne ich mich erleichtert zurück

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